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Instagramformate leicht gemacht: Teil 1

Posted by Kontx on Mär 18, 2021
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Mit mehr als 1 Milliarde angemeldeter Nutzer – von denen rund 500 Millionen täglich aktiv sind – zählt Instagram weltweit zu einem der meistgenutzten Social-Media-Kanäle.1,2 Dabei ist Instagram längst mehr als eine blosse Inspirationsplattform oder ein Ort, an dem man mit Freunden in Kontakt bleiben kann. Durch die vielseitigen Möglichkeiten und verschiedenen Content-Formate, die Instagram mittlerweile bietet, hat sich die Plattform schon lange ihren Platz im digitalen Marketing Mix gesichert und dient vielen Unternehmen und Marken als Brand Building Plattform. Wir verraten in einer kleinen Serie, welche Vor- und Nachteile wir als Kommunikationsagentur bei welchen Instagram-Formaten sehen und auf welche Formate wir besonders gerne zurückgreifen. Heute im Zentrum: Reels, Feed-Post und Story.

Reels

Vielfach als Tiktok-Klon bezeichnet, sind Reels seit August 2020 auf Instagram ebenfalls möglich. Von den bisherigen Formaten unterscheiden sich die 15-Sekunden-Clips vor allem durch die Bearbeitungsmöglichkeiten. Reels können aus mehreren Clips zusammengeschnitten oder direkt in der App aufgenommen werden – hier stehen auch Timer-, Tempo-, Musik- und AR-Effekt-Funktionen zur Verfügung. Im Digital Marketing haben wir in den letzten zwei Quartalen immer mehr auf Reels gesetzt und setzen diese auch vermehrt in Influencer-Kooperationen um.

  • Pros
    • Mehr Persönlichkeit in Inhalten durch Bearbeitungsmöglichkeiten3
    • Grössere Reichweite: Nutzer:innen berichten über mehr Engagement und eine grössere Reichweite von Reels als bei anderen Instagram-Formaten. Grund dafür ist die Ausrichtung des Facebook-Algorithmus auf neue Funktionen.4
    • Dauerhafte Verfügbarkeit: Anders als Stories verschwinden Reels nicht nach 24 Stunden.4
  • Cons
    • Keine bezahlte Werbung3: Im Gegensatz zu IGTV sollen Reels organisch sein – da Marken und Influencer:innen ihre Reichweite damit organisch erhöhen können, muss dieser Punkt kein absoluter Nachteil sein.4
    • Keine Musik für Geschäftskunden3: Aufgrund von Lizenzierungsproblemen können Marken keine Musik der App nutzen. Mit dem Originalton des Videos und durch eine Zusammenarbeit mit Influencern kann dieses Problem aber umgangen werden.4
    • Planbarkeit: Reels können nicht geplant werden.4

Feed-Post

Über den wahren Klassiker unter den Instagram-Formaten sind wir vermutlich alle schon einmal gestolpert. Obwohl andere Formate auf dem Vormarsch sind, steht der Feed-Post in unserer täglichen Arbeit als Kommunikationsagentur immer noch im Zentrum – auf den Klassiker ist in der Performance einfach Verlass.

  • Pros
    • Planbarkeit: Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung eines Feed-Posts können leicht über das Creator Studio im Voraus festgelegt werden.
    • Speicherfunktion: Nutzer:innen können Posts abspeichern, in ihrer eigenen Sammlung verwalten und immer wieder darauf zugreifen
    • Reichweite: Unter den klassischen Formaten von Post und Story zeigt sich immer wieder, dass im direkten Vergleich die Reichweite von Feed-Posts grösser ist. Haben wir die Wahl zwischen Post und Story, setzen wir klar auf den Post.
  • Con
    • Eingeschränkte Kreativität: Gifs, Musik, Effekte – damit kann der Post nur bedingt mithalten. Sollen Inhalte durch Kreativität punkten, so steigen wir auf Reels und Stories um.

Story

In Influencer-Kooperationen ist die Kombination von Post und Story der Klassiker schlechthin – auch wir schwören darauf. Stories bieten eine weitere Plattform, Inhalte und Dienstleistungen zu platzieren und auf kreative und gegebenenfalls auch lustige Weise darzustellen.

  • Pros
    • Aufmerksamkeit: Anders als Reels sind Stories auch in der Webversion von Instagram sichtbar.3 Ausserdem sind Stories sowohl am Desktop als auch in der App der erste Blickfang, sobald man Instagram öffnet – die Aufmerksamkeit gehört den Stories
    • Interaktivität: Mit Stickern, AR-Filter, Quizzes und Co. können Nutzer:innen leicht zur Interaktion bewegt werden.
  • Cons
    • Beschränkte Sichtbarkeit: Nach 24 Stunden verschwinden die Stories. Sie können auf dem Profil der veröffentlichenden Person allerdings als Highlight abgespeichert werden
    • Aufwand: Der Aufwand ist hoch Da Inhalte nach 24 Stunden (abgesehen von Highlights) verschwunden sind, werden mehr Inhalte benötigt, wodurch der Aufwand und somit auch die Kosten steigen.5
    • Zeitlimit: Ein einzelner Story-Slide ist auf 15 Sekunden beschränkt.3

Das Instagram-Universum bietet mittlerweile eine Fülle von Formaten, die es Marken und Unternehmen erlauben, Brand Building und Storytelling zu betreiben. Mit diesem ersten Teil unserer Serie, die durch die verschiedenen Formate führt, haben wir den grossen Neuling und die Klassiker ins Zentrum gerückt, die in unserem Agenturalltag eine zentrale Rolle spielen. Instagram bietet jedoch noch mehr Möglichkeiten, Brand Building und Storytelling kreativ auszugestalten: Im zweiten Teil werden wir Einblicke in IGTV und Instagram Live geben.

Quellen:

Topics: Agenturleben, Social Media Marketing, Digitale Kommunikation, Brand Building, Storytelling, Unternehmenskommunikation

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