Das A und O eines Designprojekts: die Designfibel
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Das A & O eines Designprojekts

Posted by Kontx on Sep 03, 2020
Kontx
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Im vergangenen Monat durften wir – ganz untypisch für die momentane Situation – einen Gast bei uns in der Agentur in Zürich willkommen heissen. Doris Reimann, Grafikdesignerin unseres Vertrauens, führte uns in das A und O des Designs ein. Angefangen beim Briefing, über zentrale Entscheidungen beim Printdesign hinweg, bis Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Print- und Onlinedesign verschaffte uns Doris einen breiten Einblick in die Welt des Designs von Magazinen, Inseraten und Co. Damit auch Sie in Sachen Print- und Onlinedesign gerüstet sind, haben wir die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Zeit ist Geld

Am Anfang eines jeden guten Designauftrages steht ein Briefing. Wichtig dabei und sowohl für die Design- und Kommunikationsagentur als auch Kundenseite von Interesse: Budget- und Zeitplan. Um zu vermeiden, dass unzählige Feedbackloops den Zeitplan komplett auf den Kopf stellen und darüber hinaus den finanziellen Rahmen sprengen, sollten Eckdaten sowie Deadlines ganz klar festgelegt und auch das Budget im Vorfeld definiert werden. Dabei helfen die Termine einzuhalten, kann beispielsweise eine klare Aufgabenteilung – ist die Kommunikationsagentur im Lead oder trifft der Kunde die finale Entscheidung?

Die Zielgruppe

Sind die Businessangelegenheiten geklärt, geht es ans Eingemachte. Es gilt, die Rahmenbedingungen des eigentlichen Designs zu bestimmen. Ausgangspunkt dabei ist die Definition der Zielgruppe – diese stellt das Fundament für weitere grundlegende Entscheidungen im Designprojekt dar. Wen möchte ich mit meinem Inserat erreichen? Wer soll mein Magazin lesen? Wo soll mein Magazin gelesen oder mein Inserat gesehen werden?

Die Logik hinter dem Format verstehen

Abgeleitet von der Zielgruppe kann die Entscheidung für ein Online- oder Printformat getroffen werden. Dabei bringen vor allem Printformate eine Vielzahl von Kleinigkeiten mit sich, die bereits zu Beginn eines Designauftrags beachtet werden sollten. Gilt es, ein Magazin zu gestalten, beginnen die Überlegungen bereits beim Format: Welche Grösse stelle ich mir vor? A5, A4 oder doch A3? Auch die Anzahl der Seiten und wie diese Seiten zusammengehalten werden sollen, muss beachtet werden. Als Faustregel gilt, dass die Seitenzahl durch vier teilbar sein muss. Die Seiten zusammenhalten können Klammern, ein Bund oder bei einer grossen Seitenanzahl auch eine Klebeheftung. Was man dabei bedenken muss: Immer die Schnittmarke im Kopf behalten. Je nach Heftung verschmälert sich der sichtbare Bereich einer Seite.

Druck- und Farbwahl

Ist der Rahmen soweit abgesteckt, geht es im Printbereich an die Wahl von Papier, Farbe und Druckart. So müssen je nach Papierart Bilder anders bearbeitet werden: sogenanntes «uncoated» Papier, also Naturpapier, ist saugfähiger und nimmt Farben im Druck ganz anders auf als glänzendes, «coated» Papier. Auch die Druckart beeinflusst das Endergebnis, denn ob es sich um Digital- oder Offset-Druck handelt, wirkt sich sowohl auf die Kosten als auch auf die Farben aus. Nur um Offset-Druck können beispielsweise PANTONE®-Farben gedruckt werden, die ein viel grösseres Farbspektrum als die üblichen RGB-Farben abdecken. So kann der Styleguide, der Leitfaden einer Marke, in dem alle zentralen Designelemente wie Farbe, Schriftart und Bildsprache definiert sind, besser abgebildet werden. Lohnend ist ein Offset-Druck allerdings erst bei grossen Stückzahlen.

Grundriss des Designs

Probleme mit der Farbdarstellung und Wahl des Druckes verschwinden im Onlinebereich. Auch bei der Bildqualität darf man online etwas nachsichtiger sein. Ganz Unabhängigkeit des Print- oder Onlineformats bleibt allerdings die Wichtigkeit eines Mockups. Darin werden Grundvorstellungen des Designaufbaus festgehalten. Es hilft bei der Strukturierung, zeigt, wie viel Text auf einer Seite sein soll, wie viele Headlines gewünscht sind oder wo Bilder platziert werden sollen So können Designer*innen besser und schneller auf die Kundenwünsche eingehen.

In a nutshell

Um ein Designprojekt möglichst effizient und für alle beteiligten Parteien stimmig zu gestalten, ist vor allem die Vorarbeit zentral. Sind zu Beginn die Fakten geklärt, steht einem erfolgreichen Projekt nichts mehr im Weg. Damit auch Sie für Ihr nächstes Designprojekt ausgerüstet sind, hier noch einmal die wichtigsten Fakten auf den Punkt gebracht:

  • Budget und Zeit im Blick behalten
  • Zielgruppe definieren
  • Format abstecken
  • Papier- und Druckart festlegen
  • Mockup möglichst detailliert erstellen

Topics: PR-Agentur, Kommunikationsagentur, Design, Designprojekt

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