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Clubhouse: Was dahinter steckt und was es für das Storytelling bedeutet

Posted by Kontx on Mär 29, 2021
Kontx
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«Hast du eine Einladung bekommen?» Das ist seit Wochen eine häufig gestellte FrageViele sind bereits selbst gefragt worden oder haben eine Einladung erhalten. Und nein, die Frage bezieht sich nicht auf eine Dinnerparty oder ein gesellschaftliches Ereignis, sondern auf Clubhouse! Worum handelt es sich eigentlich?

Geboren aus einer Idee von Paul Davison und Rohan Seth im vergangenen April, scheint Clubhouse den Austausch, ja den Dialog, zu ganz unterschiedlichen Themen mit Menschen rund um den Globus mithilfe eins sozialen Netzwerks revolutioniert zu habenDenn auf welcher Plattform war es bisher möglich, sich mit wildfremden Personen aus der ganzen Welt zu einem spezifischen Thema auszutauschen, ja Teil einer Diskussion zu werden, falls man das wünscht? Aufgrund dieses neuen Netzwerkcharakters wird Clubhouse von vielen Beobachter:innen als die Applikation des Moments betrachtet.

Im Gegensatz zu den gängigen und wohlbekannten sozialen Netzwerken haben bei Clubhouse Bilder keine Priorität. Es besteht auch keine Möglichkeit, Amateurvideos zu erstellen und hochzuladen. Clubhouse ist dafür gedachtMenschen zusammenzubringen, damit sie sich zu Themen austauschen, die ihnen am Herzen liegen und die für sie interessant sind, oder mit denen man sich einfach auseinandersetzen möchte. Die Plattform bietet jedem, der es möchte, die Chance, mitzudiskutieren und seine Sicht der Dinge einzubringen, ohne Angst, dass man dafür von anderen in der Gruppe kritisiert wird 

Die Themen, die auf Clubhouse besprochen werden, sind vielfältig. Nachhaltigkeit, Frauenrechte, alltägliche Dinge wie Kino, Mode, SportEssen oder Politik – auf Clubhouse findet jede:r Teilnehmende seinen Raum. 

Wie funktioniert Clubhouse?

Clubhouse ist eine bisher ausschliesslich für IOS-Benutzer ausgerichtete App, die in verschiedene Räume aufgeteilt ist. JedeRaum ist ein bestimmtes Thema zugeordnet. Sobald Besucher:innen die App betretenkönnen sie aus einer Vielzahl an vorgeschlagenen Themen auswählenNachfolgend werden zu diesen Themen passende Räume angezeigt. Wer möchte, kann auch selbst einen Raum einrichten. Sprachnachrichten können zusätzlich ausgetauscht werden. Sobald der Raum geschlossen und das Gespräch innerhalb der Gruppe damit beendet wird, werden die Sprachnachrichten gelöscht und nicht aufgenommen, um die Privatsphäre der Benutzer:innen zu schützen.

Die Chance, sich vielschichtig zu Themen zu äussern – gerade das kann für die Positionierung von (Unternehmens-)Themen hochattraktiv werden

Vertraulichkeit wird grossgeschrieben, das spricht für Clubhouse. Interessierte Benutzer:innen können sich nämlich nicht einfach anmelden, sondern Clubhouse nur auf Einladung beitretenDie Einladung muss von einem bereits registrierten Benutzer oder einer Benutzerin ausgesprochen werden. Bei der Anmeldung haben die Benutzer:innen Zugriff auf eine grosse Auswahl an Themen, die in einer Vielzahl von Räumen diskutiert werden.  

Jeder Raum hat einen Administrator, genauso wie es in WhatsApp-Gruppen der Fall ist, der die Konversationen startet und diese moderiert. Er lädt Benutzer:innen ein und kann diesen das Wort erteilen oder auch wieder entziehen.  

Was Tausende von Clubhouse-Benutzer:innen dazu gebracht hat, sich in die Seite zu verlieben, ist die Tatsache, sich frei, intensiv, kontrovers und konstruktiv mit anderen aus der ganzen Welt zu Themen auszutauschen und damit neue Einblicke und Sichtweisen auf ein Thema zu erhaltenAber nicht nur das! Viele Prominente sind der Plattform bereits beigetreten und geben uns «normal Sterblichen» die Möglichkeit, sich mit ihnen zu unterhalten. Hier und da mal Mäuschen zu spielen, kann durchaus reizvoll sein.  

Es lohnt sich, sich mit der Plattform auseinanderzusetzen, da diese sicherlich, gerade für uns PR- und Kommunikationsleutein Zukunft zu einer zentralen Plattform werden könnte, um mit Zielgruppen in Dialog zu treten und Themen mit unterschiedlichen Akteuren offen zu diskutieren. Je nachdem, wie sich die Plattform entwickelt, können Unternehmen davon profitieren, indem sie vorsichtig beobachten, wie gewisse Themen von «Usern/Menschen» weltweit gesehen werden, entsprechend darauf reagieren und diese Einblicke in ihre Unternehmenskommunikation einfliessen lassen. 

Als Kommunikationsagentur werden wir die Plattform auf jeden Fall intensiv beobachten, um ihre weitere Entwicklung im Blick zu haben. 

Quellen:

Topics: Online Marketing, Digitale Kommunikation, Brand Building, Storytelling, Unternehmenskommunikation

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